Ein Wort von Skipperin

Jeden Tag so chli Fasnacht

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gelbe Stiefel

Die armen Basler müssen sich auf drei schönste Tage im Jahr konzentrieren. Mickrige drei Tage von 365. Die Bolzes und weitere Carnavalistos erhöhen den Einsatz vom schmutzigen Donnerstag weg auf sechs närrische Tage. Und Skipperin erfährt im zweitägigen Eigentest, am Morgen danach, wie närrisch-hässlich sich das anfühlt: Ein einziges Konfetti im Bett (bravo), zwei, drei mehr im Haar (bravo) und der Boden konfettitapeziert (na bravo!). Der Sekundenkleber bleibt grünlich angefärbt zwei Tage lang auf der rechten Stirne und die Fäden von der Leimpistole hängen wie Spinnweben am selbstgebastelten Hut, der eine Meringue darstellt. Der war fastnachts schöner als am Morgen danach.

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Konfetti am Boden

Tomatenstaudenvlies, Maleranzüge, Crèpepapier, Puder - und schon bist du eine weisse Meringue. Nächstes Jahr wird optimiert mit Silikon- oder Isolierschaum auf der Haube! Lustig war es. Vor allem die Vorfreude beim Verkleiden, selbst gemacht natürlich, weder ab Stange gekauft oder gemietet. Einhörner waren letztes Jahr, viele andere Tiere dieses Jahr auf der Gass’. Und dabei nur einen einzigen, kleinen Spiderman getroffen.

Die Sujetwahl fällt meist spontan. Die Clique, die mitmacht, entscheidet auch spontan. So geht jeder durch seinen eigenen Kleider-Altkleider-Schuhschrank-Fundus. Findet Spängeli, Schminke und Schmuck bis zur Verwandlung in einen Paradiesvogel, in eine Schneckenfamilie mit Frischsalat, ins gackernde Huhn mit federlassendem Gockel.

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Wolken

Schade, ist das Schrille, Farbige für Fasnacht reserviert. Etwas Tagesdosis an Konfettis würde vielen Zeitgenossen gut tun. Einfach auf die Haube, den Bürotisch oder unter die Schuhsohlen streuen. Bringt dich zum Lächeln und andere im Fall auch. Und geht ganz billig weil selbst gemacht.

Nämlich so: Mit dem ultimativen, ganzjahrestauglichen Farbtupfer-Fasnachtstipp-Quiz:

Es ist eine DIY-Konfetti-Anleitung und die funktioniert eben ganz ohne Karneval. Genug Papier, mehrere Farben, den Blattlocher und alles süferli sammeln - bis im nächsten Jahr. Wer bringt wie viele Kilos davon durchs Jahr? Wir fragen wieder nach.

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